Diskussion: Gegen die Erziehung

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Datum/Zeit
Date(s) - 16/10/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Anarchistische Bibliothek Frevel

Kategorien


Pädagogik (egal welcher Art) geht von Menschen als zu erziehende Wesen aus, die ansonsten nicht gesellschaftsfähig wären, „außer Rand und Band“ geraten würden. Erziehung ist der Versuch, andere nach gewissen Vorstellungen zu formen und damit immer eine Machtausübung. Die so erzwungene Anpassung an diese Vorstellungen ist die Grundlage für jede spätere Form des Gehorsams. Dadurch wird die Erziehung zum wichtigen Werkzeug des Staates, das seine Existenz und sein Funktionieren garantieren soll. Die Moral, die Normen und Werte der Gesellschaft, die in den meisten Fällen prägend für das Verhalten und die Methoden der Erziehungspersonen sind, werden durch die Familie als kleinste gesellschaftliche Struktur an den Einzelnen weitergegeben.

Bei den Veranstaltungen soll es nicht darum gehen, über so etwas wie „alternative“ oder „antiautoritäre“ Konzepte zu diskutieren, sondern um die Frage, wie wir uns von den Auswirkungen dieser jahrelangen Beeinflussung (zu „unserem eigenen Wohl oder Besten“) durch Eltern, Verwandte, Schule, usw. befreien können.

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