Glossar

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A wie …

Ableismus

Ageismus

Aktionskonsens

Anarchismus

Antifaschismus

Antirepression

Antisemitismus

Antispeziesismus

Antiziganismus

Awareness

B wie …

Bezugsgruppe

Eine Bezugsgruppe ist eine Gruppe von Menschen, die sich gemeinsam auf Demonstrationen oder Aktionen vorbereitet, dort gemeinsam bewegt und im Anschluss daran gemeinsame Erlebnisse nachbespricht. In aller Regel besteht eine Bezugsgruppe aus vier bis 12 Personen, die möglichst einen gemeinsamen Aktionskonsens haben.

BFE

BFE steht für Beweis- und Festnahmeeinheit. Es handelt sich um eine Spezialeinheit der Polizei die unter anderem bei Demonstrationen eingesetzt wird.

C wie …

Cisgender

D wie …

DEFMA

Direkte Aktion

E wie …

F wie …

F*Antifa

Feminismus

FLINT*

Fundis

G wie …

Gender

Gentrifizierung

H wie …

Heteronormativität

Homofeindlichkeit

I wie …

Insurrektionalismus

Intersektionalität

J wie …

K wie …

Kampfabstimmung

Mit dem Begriff „Kampfabstimmung“ wird – in antiautoritären Kreisen meist abwertend – eine Form der Abstimmung bezeichnet, bei der die zur Debatte stehenden Alternativen in einer offenen Abstimmung nacheinander zur Wahl gestellt werden, wobei die Alternative mit den meisten Stimmen gewinnt. Kampfabstimmungen sind deshalb in antiautoritären Kreisen ungern gesehen, weil sie konsensualen Entscheidungen entgegenstehen. Statt auf Bedenken einer Minderheit einzugehen werden diese durch eine Mehrheitsabstimmung ignoriert.

Kessel

Klassismus

Konsens

Der Begriff Konsens spielt in verschiedenen Bereichen eine wichtige Rolle und hat dort graduell unterschiedliche Bedeutungen:

konsensuale Entscheidungen

Entscheidungen, die nach dem Konsensprinzip getroffen werden sind Entscheidungen, die von allen Beteiligten getragen werden. Statt über Entscheidungen abzustimmen wird in aller Regel jeder beteiligten Person ein Vetorecht eingeräumt. Legt eine (einzige) Person ein solches „Veto“ ein, gilt das als Ablehnung. Die Folge: Es muss eine neue Lösung gesucht werden, die alle Beteiligten zufriedenstellt.

Ziel von konsensualen Entscheidungen ist es, Lösungen, die alle beteiligten Personen zufrieden stellen, zu schaffen, anstatt den Willen einer Mehrheit umzusetzen. So wird verhindert, dass den Bedürfnissen von Minderheiten nicht entsprochen wird.

konsensuale Sexualität

Gerade innerhalb romantischer Beziehungen und beim Sex passiert es häufig, dass die Grenzen einer Person überschritten werden, beispielsweise indem eine Person eine andere ungefragt an intimen Körperbereichen berührt.

Das Konsensprinzip fordert daher explizite Zustimmung der betroffenen Person, bevor eine Handlung durchgeführt wird. In der Praxis bedeutet das, immer und vor allem bei jedem Schritt um Erlaubnis zu fragen.

L wie …

LGBTIQ*

M wie …

Mansplaining

Maskulinismus/Maskulismus

N wie …

Neue Rechte

Nonbinary/Nicht-binär

O wie …

Outing

P wie …

Plenum

PoC

Punk

Q wie …

Queer

Queerfeminismus

R wie …

Rassismus

Redeverhalten

Redner*innenliste

S wie …

Sexismus

T wie …

Täter*innenschutz

TERF

Trans*feindlichkeit

Transformative Täter*innenarbeit

Transgender

U wie …

USK

USK steht für Unterstützungskommando. Dabei handelt es sich um eine bayerische Spezialeinheit der Polizei die meist bei Demonstrationen eingesetzt wird. Es entspricht der im Rest von Deutschland verbreiteten Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE). Das USK ist bekannt dafür, besonders brutal gegen Demonstrant*innen vorzugehen.

V wie …

Verfassungsschutz

W wie …

X wie …

Y wie …

Yuppi

Z wie …

Zivis

Mit der Abkürzung Zivis für Zivilpolizist*innen werden Polizeibeamt*innen, die jedoch nicht als solche erkennbar sind, weil sie keine Uniform tragen, bezeichnet. Sie werden meist bei größeren Demonstrationen und anderen Veranstaltungen eingesetzt, um sich unbemerkt ein Bild von den anwesenden Personen und der Stimmung zu verschaffen. Erkennbar sind Zivis meist daran, dass sie einen einzelnen Kopfhöhrer tragen. Teilweise zeichnet sich die Sillouette ihrer Dienstwaffe unter ihrer Kleidung ab. In aller Regel sind Zivilpolizist*innen zu zweit unterwegs.